Räume

Räume für Paula: Die Ausstellungen

Unter jeweils eigenen Zugängen entwerfen die beteiligten Kultureinrichtungen „Räume für Paula“. So wird der Barkenhoff durch eine Inszenierung des „Weißen Saals“ wieder als Treffpunkt der „Familie“ der Künstler sinnlich erlebbar. Im Museum am Modersohn-Haus, dem einstigen Wohnhaus des Künstlerpaares Paula und Otto Modersohn, werden durch Bilder, Fotos und häusliches Interieur die Jahre der Ehe bis zum frühen Tod im Jahr 1907 gegenwärtig. Die Worpsweder Kunsthalle thematisiert „Paula und ihr Lilienatelier“ und zeigt, wie wichtig und fruchtbar es für die junge Künstlerin war, sich in ihr liebstes Worpsweder Atelier zurückziehen zu können, sich der Literatur zu widmen und im Geiste Bildprojekte zu entwickeln.

Paula Modersohn-Becker: Der Kinderwagen, 1904. Sammlung: Bernhard Kaufmann

In welcher Weise sich Paula Modersohn-Becker und Bernhard Hoetger geistig ausgetauscht, inspiriert und künstlerisch befruchtet haben, veranschaulicht die Große Kunstschau mit einer Auswahl von Bildwerken der Künstlerin aus dem Besitz Hoetgers im Kontext seiner eigenen Skulpturen.

Paula Modersohn-Becker, Lee Hoetger vor Blumengrund, 1906. Kunstsammlung Böttcherstraße BremenDas Haus im Schluh nimmt die besondere Freundschaft Paula Modersohn-Beckers zu Heinrich Vogeler zum Anlass, die wechselseitigen künstlerischen Einflüsse in Stillleben, Kinderportraits und Radierungen sichtbar zu machen. Schließlich werden internationale Stipendiaten und Gäste der Künstlerhäuser Worpswede das Projekt Leben! mit ihrem ganz persönlichen Blick auf Paula Modersohn-Becker bereichern.